Konzentrationsfähigkeit in der Schule: Welche Rolle spielt die Ernährung?

Welche Auswirkungen hat die Ernährung auf die Konzentrationsfähigkeit? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Müdigkeit, Konzentrationsmängel und Blutzuckerschwankungen durch eine ausgewogene Ernährung mit Kohlenhydraten und Omega-3-Fettsäuren kompensiert werden können.

Besteht in dieser Hinsicht ein Mangel, hilft Equazen Fischoel Omega 3. Die Kapseln werden tätlich zu den Mahlzeiten eingenommen und versorgen als Nahrungsergänzungsmittel den Körper mit essenziellen Fettsäuren. Im Folgenden werden einige Ernährungstipps gegeben, die aufzeigen, welcher „Brainfood“ insbesondere für Schüler besonders zu empfehlen ist.

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Was ist „Brainfood“?

Als „Brainfood“ bezeichnet man Lebensmittel, die das Gehirn mit wichtigen Nährstoffen versorgen und seine Leistungsfähigkeit erhalten. Das Gehirn verbraucht allein 20 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr, obwohl es nur zwei Prozent des Körpergewichts ausmacht. Darüber hinaus benötigt es Kohlenhydrate, Eisen, Vitamine und Omega-3-Fettsäuren. Gute Lieferanten dieser Nährstoffe sind Fisch, Nüsse, Gemüse und Obst. Zudem wird empfohlen, genügend Wasser zu trinken und regelmässige Mahlzeiten zu beachten. Hier ein Überblick, was zur Aufrechterhaltung von Aufmerksamkeit und kognitiver Leistung benötigt wird:

  • Kohlenhydrate
  • Eisen
  • Vitamine
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Flüssigkeit

Brainfood für gute mentale Leistungen (Bild: Inspiration GP – shutterstock.com)

Was ist zu vermeiden, was ist zu empfehlen?

Einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels kann man mit Weissmehlprodukten, gezuckerten Getränken und Süssigkeiten erreichen. Ein zu schneller Anstieg führt jedoch zu einem Konzentrationsabfall. Ideale Pausensnacks sind hingegen Nüsse sowie Obst (Bananen, Äpfel etc.). Empfehlenswert sind ferner Gemüse (Paprika, Gurken etc.) und Vollkornbrot mit Käse.

Glukose ist besonders wichtig

Die entscheidende Energiequelle für das Gehirn ist Glukose. Die Zuckerversorgung erfolgt über den Blutstrom. Sinkt die Glukoseversorgung, nimmt die Konzentration ab und der Körper mobilisiert die körpereigenen Glykogenreserven der Leber. Zuckerreiche Lebensmittel sind für die Versorgung des Gehirns mit Glukose nicht unbedingt zu empfehlen, weil sie kurze Zuckerbausteine ins Blut abgeben. Demgegenüber verfügen ballaststoffreiche Lebensmittel über langkettige Kohlenhydrate in Form von Stärke. Brot, Vollkornprodukte, Getreideprodukte, Gemüse und Kartoffeln haben den Vorteil, dass sie Stärke langsam abbauen und eine kontinuierliche Versorgung des Gehirns mit Glukose gewährleisten.

Ausgewogene Ernährung und regelmässige Mahlzeiten

Für die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit von Schülern sind regelmässige Mahlzeiten wichtig. Für das Frühstück sind Obst, Milch und Müsli zu empfehlen. Für die Pause sollten ein Pausenbrot mit Käse, Rohkost und frisches Obst vorhanden sein. Traubenzucker verleiht zwar einen kurzfristigen Energieschub, kann aber auch zu Leistungsschwankungen führen. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung stellt hingegen dem Gehirn über einen längeren Zeitraum die benötigten Nährstoffe zur Verfügung.

Nährstoffe für das Gehirn

Zu den relevanten Nährstoffen für das Gehirn gehört Eisen. Als Spurenelement übernimmt es den Transport von Sauerstoff im Blut. Rotes Fleisch ist ein hervorragender Lieferant von Eisen, allerdings gibt es auch viele pflanzliche Eisenquellen wie Hafer und Hirse. Für die Gehirnentwicklung ist eine hinreichende Versorgung mit Jod zu gewährleisten. Sie kann unter anderem durch Eier, Milch, jodiertes Speisesalz oder Fisch erfolgen. Zink ist für den Immunschutz wichtig. Mögliche Quellen sind Eier, Fleisch, Mohn, Kürbis und Sesam. Nicht zu vernachlässigen sind B-Vitamine, die insbesondere am Stoffwechselgeschehen beteiligt sind. Lieferanten für Vitamin B sind Getreideerzeugnisse und Fleisch.

 

Titelbild: New Africa – shutterstock.com